‚Match it like Eames’ – Das Networking Format des PUSH Gründerzentrums

Das Ehepaar Charles und Ray Eames, die Namensgeber des PUSH Matchmaking Formats ‚Match it like Eames’, zählten zu den einflussreichsten und kreativsten Designern des 20 Jahrhunderts. Fachlich breit gefächert, war das von den beiden 1942 in Kalifornien gegründete Eames Office sowohl formgebend wegweisend als auch nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich in den Bereichen Möbel- und Industriedesign sowie Architektur, Film und Fotografie. Die erstaunliche Vielfalt der entwickelten Produkte und Dienstleistungen bei gleichzeitig hoher Qualität der Entwürfe ist maßgeblich auf die Eames spezifische Arbeitsweise zurückzuführen.

Charles Eames verdeutlichte gegenüber seinen Mitarbeiter*Innen immer die Wichtigkeit der Arbeit in der sogenannten „area of overlapping interests and concerns“. Dieser Schaffens-Raum, eher eine Schaffens-Haltung, beschreibt das gedankliche Involvieren aller am Produktleben interessierten Personen und Institutionen. Dies -so Eames- sei notwendig, um das Ergebnis eines Design- oder Entwurfsprozesses in eine breite Akzeptanz (und damit Kommerzialität) überführen zu können. Er ermutigte die für ihn tätigen Designer*Innen sich nicht als isolierte Produktentwickler*innen zu verstehen, sondern ihre Fähigkeiten einzusetzen im tiefen Verständnis der Verbundenheit mit anderen Menschen.

Charles Eames Ausspruch „You have to work deeply for your self that is connected to others“ umschreibt die charakteristische Arbeitshaltung der Designer*innen im Eames Office sehr treffend.

PUSH, das Gründerzentrum der bbw Hochschule hat in Anlehnung an diese außerordentlich erfolgreiche Arbeitsweise eine Matchmaking Format ins Leben gerufen, das durch Motivation zu fachübergreifender Empathie ein breiteres Verständnis von der Komplexität unternehmerischer Fragestellungen wecken soll und dadurch notwendiges interdisziplinäres Arbeiten befeuert.

„Match it like Eames“ ermöglicht die kollektive Wahrnehmung der unterschiedlichen wertschöpfungsrelevanten Parameter aus Nutzersicht und deren umsichtige Adaption auf konkrete Fragestellungen durch gemeinschaftlichen Konsens und Kooperation unter den Teilnehmenden.

Auf räumlich/thematischen Inseln („Money matters“, „Idea is Key“ und „Customer first“) werden die vorher in einer Paneldiskussion angeregten aktuellen Kernfragen aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Im Idealfall ergeben sich aus diesen Konstellationen erfolgsversprechende Kooperationen, die dann auch durch das Gründerzentrum dokumentiert und auf Wunsch weiter begleitet werden.

Die Matchmaking Events des Gründerzentrums beinhalten, trotz der oftmals thematischen Schwere, auch kontaktfördernde, spielerische Komponenten… denn wie Charles Eames auch oft zu sagen pflegte: „You have to take your pleasures seriously“.

Zusätzlich zu den halbjährlichen Veranstaltung hat das Gründerzentrum noch ein flexibel/mobile Variante des Formats entwickelt. Going the Extra M.I.L.E. ist eine auf spezifische Unternehmensbedürfnisse ausgerichtete Veranstaltung, die interdisziplinäres Arbeiten zu bestimmten firmeninternen Fragestellungen in den Vordergrund stellt.

 Going the Extra M.I.L.E. erfolgt entgeltlich durch die entsprechende Beauftragung interessierter Unternehmen.